Beschaffung

Unsere Produkte werden derzeit von Lieferantenfabriken in China, Indien, Indonesien, Italien, Thailand, der Türkei, Großbritannien und Vietnam hergestellt. Diese Zulieferer sind wichtig für unser Geschäft, und wir gehen in der Auswahl unserer Partner sehr sorgfältig vor.


Wir verlangen von all unseren Zulieferern, unabhängig von ihrem Sitz, dass sie einen sicheren Arbeitsplatz bieten und hohen Standards in Bereichen wie Menschenrechte, Arbeitspraktiken und Umwelt gerecht werden. Unser Engagement zur Förderung von ethischem Handel ist neben Kriterien wie Qualität und Zuverlässigkeit in vollem Umfang in unseren Beschaffungsprozess integriert. Wir wählen Zulieferer, die in ihrer Arbeitsweise flexibel und dazu bereit sind, einen Dialog mit uns zu führen.


Wir übertragen unsere Normen an unsere Zulieferer und arbeiten bei Verbesserungsbedarf mit ihnen zusammen, um die notwendigen Änderungen vorzunehmen. Durch die Zusammenarbeit möchten wir sinnvolle und nachhaltige Veränderungen zum Vorteil der Werkarbeiter schaffen.

Ethischer Handel

Unser Verhaltenskodex legt die Grundsätze fest, die wir von unseren Zulieferern erwarten, um sichere und gerechte Arbeitsumfelder zu gewährleisten. Er basiert auf internationalen Normen, einschließlich der Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation. Unser Kodex ist in den Sprachen unserer acht Beschaffungsländer (Englisch, Chinesisch, Gujarati, Indonesisch, Italienisch, Siamesisch, Türkisch und Vietnamesisch). erhältlich. Seine Grundprinzipien sind:


  • Zahlung von existenzsichernden Löhnen
  • Keine überlangen Arbeitszeiten
  • Sichere und hygienische Arbeitsbedingungen
  • Kein Einsatz von Kinderarbeit
  • Freiwillige Beschäftigung
  • Keine Diskriminierung
  • Kein rauer oder unmenschlicher Umgang
  • Vereinigungsfreiheit und das Recht auf Kollektivverhandlungen werden respektiert
  • Bereitstellung regulärer Beschäftigungsverhältnisse


Alle neuen Zulieferer müssen die in unserem Verhaltenskodex aufgeführten Grundnormen erfüllen, bevor wir einer Zusammenarbeit mit ihnen zustimmen. Wir treffen uns mit allen potenziellen Zulieferern, um unsere ethischen Handelsanforderungen zu besprechen und beauftragen unabhängige Dritte mit der Prüfung der Einhaltung unseres Kodex. Erst nachdem diese Kontrollen abgeschlossen, uneingeschränkte Transparenz bewiesen und der Zulieferer eine echte Verpflichtung gegenüber des ethischen Handels gezeigt hat, stimmen wir einer Geschäftsbeziehung zu.


Wir besuchen und prüfen auch wesentliche “Tier-2-Zulieferer”, die den Werken Komponenten und Materialien wie Naturkautschuk, Metallknöpfe, Lederfutter und Garn liefern.


Wir sind Mitglied der Fair Factories Clearinghouse, eine Initiative, welche die Zusammenarbeit verschiedener Marken ermöglicht, um Handelsbräuche innerhalb von Zuliefererketten zu verbessern. Wir arbeiten mit anderen Mitgliedern zusammen, die dieselben Werke wie Hunter nutzen, indem wir Besuchsberichte und Prüfungsergebnisse untereinander austauschen. Durch diese Zusammenarbeit streben wir eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen an, und die Zulieferer werden durch die Vermeidung von Mehrfachprüfungen derselben Werke entlastet.


Kontinuierliche Verbesserung

Wir arbeiten auf einer regelmäßigen Basis mit Werken zusammen, um sie in der Entwicklung und Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und ethischen Normen zu unterstützen. Wenn wir während unseres Prüfungsverfahrens Probleme erkennen, helfen wir dem Werk, Verbesserungen vorzunehmen.


Unser Team unterstützt Zulieferer, indem es alle ihre Fragen zu bestimmten Themen beantwortet und ihnen Beispiele guter Praktiken und Quellen zur Verbesserung bietet. Wir organisieren personalisierte Schulungen und Workshops für Zulieferer, die von örtlichen Experten durchgeführt werden, und wir bringen Werke in unseren Zulieferer-Konferenzen zusammen und bieten ihnen die Möglichkeit, ihre eigenen Erfahrungen untereinander auszutauschen. Wir bleiben mit Zulieferbetrieben in ständigem Kontakt; sie müssen regelmäßig über ihre Fortschritte berichten. Diese Berichte werden durch regelmäßige Besuche ihrer Werke und Folgeprüfungen durch Hunter überprüft.


Die Prüfungsergebnisse werden mit unserer Produktentwicklungs- und Beschaffungsabteilung geteilt, die regelmäßig über die Fortschritte der kooperierenden Werke und alle offenen Fragen informiert werden. Diese Team-Mitglieder unterstützen das ethische Handelsprogramm, indem sie Verbesserungen seitens der Zulieferer fördern und diese bei ihren eigenen Besuchen der Werke kontrollieren. Indem wir sicherstellen, dass alle unsere Teams unsere ethischen Handelsnormen kennen und an deren Umsetzung beteiligt sind, erzielen wir bessere Ergebnisse und machen den Lieferanten klar, wie viel Wert wir auf einen respektvollen Umgang mit den Arbeitnehmern in unserer Zulieferkette legen.

Fallstudie


Fallstudie: Werkarbeitern helfen, ihre Gesundheit zu schützen

Fallstudie: Werkarbeitern helfen, ihre Gesundheit zu schützen

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Masken, Handschuhe und Schutzkleidung spielt eine entscheidende Rolle beim Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens der Werkarbeiter. Trotz ihrer großen Bedeutung wissen die Arbeitnehmer nicht immer, wie diese Ausrüstung richtig anzuwenden ist, und sie sind sich eventuell nicht der Risiken bewusst, die bestehen, wenn auf die PSA verzichtet wird. Dies stellt eine Herausforderung für die Fertigungsindustrie dar und ist eines der am häufigsten erkannten Probleme in Werkprüfungen.


Angesichts dieses Problems haben wir mit unseren Lieferanten für Schuhbekleidung aus Gummi in China ein Projekt initiiert, um sicherzustellen, dass alle ihre Arbeitnehmer die PSA sachkundig einsetzen. Das Projekt begann mit einer Basisschulung für alle Arbeitnehmer in den beiden Werken mit mehr als 1.200 Personen. Die Werkbesitzer, Hunters Leiter für unternehmerische Verantwortung und ein chinesischer Werkgesundheits- und Sicherheitsfachmann wendeten sich an die Arbeitnehmer und erklärten die Werkspolitik bezüglich des Anlegens der PSA, die gesundheitlichen Risiken, wenn auf die PSA verzichtet wird und das richtige Anlegen der Ausrüstung. Dies umfasste die Identifizierung verschiedener Schutzmasken für verschiedene Arten von Aufgaben im Werk sowie Informationen darüber, auf welche Art und Weise jede Maske vor verschiedenen Risiken schützt.


Im nächsten Schritt wurde die PSA in jeder Abteilung des Werks vollständig erfasst. Dabei wurde berücksichtigt, wie viele Personen in jeder Abteilung arbeiten, welchen Risiken sie ausgesetzt sind, wie oft ihre Gesundheit von einem Arzt kontrolliert wird und welche Schulung sie bezüglich der PSA erhalten haben. Zudem haben wir die Ergebnisse der Tests für die Überprüfung der Luftqualität durchgesehen. Unter Verwendung der Ergebnisse der Bestandsaufnahme und der Tests und mithilfe eines Experten für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz unterstützten wir die Werke in der Wahl der entsprechenden PSA für jede Werkabteilung.


Im Hinblick auf die Gewährleistung der täglichen Anwendung der richtigen PSA durch die Arbeitnehmer spielt die Werkaufsicht eine wichtige Rolle. Wir organisierten eine “Train-the-Trainer”-Schulung für Abteilungsleiter und ausgewählte Mitarbeiter. Die Schulungen befassten sich mit den spezifischen Risiken in ihrem Werk und dabei insbesondere mit der angewandten Ausrüstung und ihrer Funktionsweise. Dabei wurden oft übersehene Details besprochen, wie zum Beispiel die richtige Aufbewahrung der PSA und wie oft sie ersetzt werden sollte.


Wir erklärten den Arbeitnehmern und Leitern zudem, wie diese Themen wirksam an die Werkarbeiter vermittelt werden sollten, welche die Bedeutung von PSA vielleicht unterschätzen. Zu den erworbenen Fähigkeiten gehören Rhetorik, Präsentation, die Nutzung von visuellen Hilfsmitteln und der Umgang mit Fragen von Arbeitnehmern. Die Abteilungsleiter setzten diese Fähigkeiten anschließend um, indem sie kleine Gruppenschulungen zum Thema Gesundheit, Sicherheit und PSA für Arbeitnehmer durchführten. Diese erreichten inzwischen 100 % der Belegschaft in beiden Werken.


Unterstützung von Gemeinschaften in unserer Zulieferkette

Hunter organisiert Projekte zum Nutzen der Gemeinschaften in unserer Zulieferkette.


In Indonesien haben wir zum Beispiel mit unserem langfristigen Zulieferer zusammengearbeitet, um Verbesserungen in einer Grundschule vor Ort vorzunehmen. Nach Genehmigung der Regierung konnten wir den Bau neuer Toiletten mit einem modernen Abwassersystem finanzieren, ein neues Sicherheitstor installieren und kaputte Schreibtische und Stühle reparieren sowie neue Ausstattung erwerben. Wir werden unsere Unterstützung der Schule weiterhin durch regelmäßige Besuche von Hunter-Mitarbeitern bekunden, die mit den Schülern lesen, ihnen beim Lernen helfen und Kunst unterrichten.


In China organisierten wir in einem unserer wichtigsten Zulieferbetriebe Schulungen für alle Arbeitnehmer. Diese Schulungen befassten sich mit allen Aspekten ihres Lebens, von Sicherheit am Arbeitsplatz bis zum emotionalen Wohlergehen und psychologischen Wohlbefinden, einschließlich Stressbewältigung, Umgang mit häuslichen Konflikten und Kommunikationsfähigkeit.


UK Modern Slavery Act

Please click here to view Hunter’s Statement of Compliance with the UK Modern Slavery Act 2015

Gesetz zur Schaffung von Transparenz in der Zulieferkette des US-Bundesstaates Kalifornien (California Transparency in Supply Chains Act)

Bitte klicken Sie hier, um Hunters Entsprechenserklärung zum Gesetzesentwurf 657 des amerikanischen Senats (California Transparency in Supply Chains Act) zu lesen.